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Hutgeld

Hutgeld und die Künstlersozialabgabe
Künstlersozialabgabe

 

Hutgeld verstehen Veranstalter von Festivals oft als eine Spende der Zuschauer*innen an die Straßenkünstler.

Bei solchen "Hutfestivals" erhalten die Künstler oft (außer einem Zuschuss für die Anreise und eine kostenlose Übernachtung) keine Gage und sind auf den „monetären Applaus“ (Hutgeld) der Zuschauer*innen angewiesen.

Das Publikum honoriert nach den Shows die Leistungen der Künstler und spendet Bargeld direkt aus der Geldbörse in den Hut des Künstlers. Das Hutgeld ist somit im Gegensatz zur Gage auch als Leistungslohn anzusehen!

Was viele Veranstalter vergessen oder nicht wissen:

Auch wenn das Hutgeld die Haupteinnahmequelle der Straßenkünstler darstellt, unterliegt es der Pflicht, die Künstlersozialabgabe zu zahlen!

 

 

Betteln mit dem Hut ist kein gutes Geschäft!
"Hutgeld"
Im Allwetterzoo in Münster
Zoofestival

Kultur und Stadtmarketing

Stadtmarketing erfährt seit Jahren eine zunehmende Akzeptanz und Professionalisierung. Der Einsatz kultureller Bausteine dient über die traditionellen Angebote des Kulturtourismus hinaus immer mehr der Stadtinszenierung.

Kommunale Politik fördert mitterweile aktiv die Kreativwirtschaft. Denn das kulturelle Angebot erfüllt eine Identifikationsfunktion für Bürger*innen und Besucher*innen einer Stadt.

Das Image einer Stadt wird immer stärker auch durch Kunst und Kultur geprägt. Dennoch wird häufig mit dem Blick auf die Haushaltslage gerade an diesen Standortfaktoren gespart!

Stadtmarketing steht somit unter dem Zwang, kulturelle Angebote mit einem geringen Budget zu realisieren. Deshalb werden Events konzipiert, bei denen Straßenkünstlern eine "Auftrittsgelegenheit" angeboten wird.

Oder Künstlern wird öffentlicher Raum kostenlos für eine Kunstausstellung oder einer Kunstaktion zur Verfügung gestellt! Echte Kulturförderung sieht anders aus! Solche Events dienen lediglich dem Marketing, nicht aber der Weiterentwicklung künstlerischer Arbeit.

KRAWALLI-Entertainment beteiligt sich deshalb NICHT an Veranstaltungskonzepten, bei denen Künstler komplett auf eine Gage verzichten sollen!

 

 

Straßenfiffi
Robert Choinka
Straßenfiffi
Theater Leela
Straßenfiffi
Calvero
Straßenfiffi
Martha
Straßenfiffi
Juxart
Straßenfiffi
Compagnie Zirquel
Straßenfiffi
Bernd & Andreas
Mercedes in Warendorf
Schwebender Mercedes

Kulturmarketing

KRAWALLI-Entertainment war in der Vergangenheit Veranstaltern regelmäßig behilflich, Kleinkunst- und Straßenkunst-Wettbewerbe zu organisieren. Nicht alle professionellen Künstler stehen solchen Events positiv gegenüber. Das hat seinen guten Grund!

Kleinkunst-Wettbewerbe sind in erster Linie Instrumente des Kulturmarketings. Es geht nicht vorrangig um die Kleinkünstler, sondern um die Verwertung von Kleinkunst in einem Rahmen von z.B. verkaufsoffenen Sonntagen, Gewerbeschauen, Open-Air-Messen, usw.

Mit einem verhältnismäßig geringen Budget werden hierbei möglichst viele Künstler verpflichtet. Und oft erhalten bei Festivals, die als Wettbewerb konzipiert sind, diejenigen Kleinkünstler einen Preis, die den Geschmack des breiten Publikums treffen!

Diese "krawalligen" Castingshows dienen also eher dem Marketing der Kulturverwerter und nicht so sehr dem Stellenwert der Kleinkunst im "Kulturstaat Deutschland". Die Inflation von solchen Wettbewerben nützt dem Kleinkünstler und seiner Arbeit daher also nur sehr wenig!

Tatsache ist aber auch, dass viele solcher Veranstaltungen erst gar nicht stattfinden würden, weil Sponsoren eher bereit sind, einen Preis für einen Straßenkünstler-Wettbewerb zu finanzieren, als einfach "nur" eine Gage zu zahlen!

Das Argument, es sei viel sinnvoller, weniger Straßenkünstler zu buchen und entsprechend angemessen zu entlohnen, greift bei Low-Budget-Events also nicht! Denn häufig sind es kleine Vereine oder Interessengemeinschaften von Einzelhändlern, die Ihre Veranstaltungen mit kulturellen Beiträgen bereichern möchten.

Ob professionelle Kleinkünstler an solchen sog. "Low-Budget-Events" teilnehmen möchten oder lieber nicht, hat mit vielen verschiedenen Faktoren zu tun!

Die Aussicht darauf, ein "Hutgeld" bei Straßenshows mit nach Hause nehmen zu können, ist hier als Anreiz zu wenig. Eine angemessene Aufwandsentschädigung sollte unbedingt gezahlt werden!

Die von KRAWALLI-Entertainment konzipierten Kleinkunst-Veranstaltungen dieser Art bieten den Künstlern mehr als eine Aufwandsentschädigung und die Chance auf einen von unzähligen sog. Kleinkunst-Preisen!

KRAWALLI-Entertainment setzt sich dafür ein, dass nicht noch mehr "billige" Wettbewerbe entstehen, sondern dass alle an einem Event beteiligten Straßenkünstler deutlich mehr als nur eine Reisekostenerstattung erhalten.

Wenn das Budget gering ist, sollten Veranstalter lieber weniger, aber richtig gute Künstler zu ihrem Festival einladen und nicht zu viele kleine Programmpunkte planen! Die Erfahrung hat gezeigt, dass wenige spektakuläre Straßenshows mehr Begeisterung auslösen können als viele semiprofessionelle Akteure an jeder Straßenecke.

 

 

Mehr Infos finden Sie auf der Seite Straßenkunst

 
 
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