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Betteln mit dem Hut ist kein gutes Geschäft!
"Hutgeld"
Im Allwetterzoo in Münster
Zoofestival

Spannungsfeld Stadtmarketing und Kultur

Stadtmarketing erfährt seit Jahren allenorts eine zunehmende Akzeptanz und Professionalisierung. Der Einsatz kultureller Bausteine dient über die traditionellen Angebote des Kulturtourismus hinaus immer mehr der Stadtinszenierung.

Kommunale Politik fördert mitterweile aktiv die Kreativwirtschaft. Denn das kulturelle Angebot erfüllt eine Identifikationsfunktion für BürgerInnen und BesucherInnen einer Stadt.

Das Image einer Stadt wird immer stärker auch durch Kunst und Kultur geprägt. Dennoch wird häufig mit dem Blick auf die Haushaltslage gerade an diesen Standortfaktoren gespart.

Stadtmarketing steht somit unter dem Zwang, kulturelle Angebote mit einem geringen Budget zu realisieren. Deshalb werden Events konzipiert, bei denen Showkünstlern eine "Auftrittsgelegenheit" geboten wird.

Oder Künstlern wird ein öffentlicher Raum für eine Kunstausstellung zur Verfügung gestellt! Echte Kulturförderung sieht anders aus! Solche Events dienen lediglich dem Marketing, nicht aber der Weiterentwicklung künstlerischer Arbeit.

KRAWALLI-Entertainment beteiligt sich deshalb NICHT an Veranstaltungskonzepten, bei denen Künstler komplett auf eine Gage verzichten sollen!

 

 

Straßenfiffi
Robert Choinka
Straßenfiffi
Theater Leela
Straßenfiffi
Calvero
Straßenfiffi
Martha
Straßenfiffi
Juxart
Straßenfiffi
Compagnie Zirquel
Straßenfiffi
Bernd & Andreas

Kulturmarketing

KRAWALLI-Entertainment war in der Vergangenheit Veranstaltern regelmäßig behilflich, Kleinkunst- und Straßenkunst-Wettbewerbe zu organisieren. Nicht alle professionellen Künstler stehen solchen Events positiv gegenüber. Das hat seinen guten Grund!

Kleinkunst-Wettbewerbe sind in erster Linie Instrumente des Kulturmarketings. Es geht nicht vorrangig um die Kleinkünstler, sondern um die Verwertung von Kleinkunst in einem Rahmen von z.B. verkaufsoffenen Sonntagen, Gewerbeschauen, Open-Air-Messen, usw.

Mit einem verhältnismäßig geringen Budget werden hierbei möglichst viele Künstler verpflichtet. Und oft erhalten bei Festivals, die als Wettbewerb konzipiert sind, diejenigen Kleinkünstler einen Preis, die den Geschmack des breiten Publikums treffen!

Diese "krawalligen" Castingshows dienen also eher dem Marketing der Kulturverwerter und nicht so sehr dem Stellenwert der Kleinkunst im "Kulturstaat Deutschland". Die Inflation von solchen Wettbewerben nützt dem Kleinkünstler und seiner Arbeit daher also nur sehr wenig!

Tatsache ist aber auch, dass viele solcher Veranstaltungen erst gar nicht stattfinden würden, weil Sponsoren eher bereit sind, einen Preis für einen Straßenkünstler-Wettbewerb zu finanzieren, als einfach "nur" eine Gage zu zahlen!

Das Argument, es sei viel sinnvoller, weniger Straßenkünstler zu buchen und entsprechend angemessen zu entlohnen, greift bei Low-Budget-Events also nicht! Denn häufig sind es kleine Vereine oder Interessengemeinschaften von Einzelhändlern, die Ihre Veranstaltungen mit kulturellen Beiträgen bereichern möchten.

Ob professionelle Kleinkünstler an solchen sog. "Low-Budget-Events" teilnehmen möchten oder lieber nicht, hat mit vielen verschiedenen Faktoren zu tun! Die Aussicht darauf, ein "Hutgeld" bei Straßenshows mit nach Hause nehmen zu können, ist hier als Anreiz zu wenig. Eine angemessene Aufwandsentschädigung sollte unbedingt gezahlt werden!

Die von KRAWALLI-Entertainment konzipierten Kleinkunst-Veranstaltungen dieser Art bieten den Künstlern mehr als eine geringe Gage und die Chance auf einen von unzähligen sog. Kleinkunst-Preisen!

KRAWALLI-Entertainment sorgt dafür, dass bei Wettbewerben eine fachkundige Jury zur Verfügung steht, die meistens aus Mitarbeitern erfolgreicher Künstler- und Eventagenturen besteht.

Nicht selten erhalten auf diese Weise Straßenkünstler, die an solchen Wettbewerben teilnehmen, durch diese neuen Kontakte interessante und lukrative Folgeauftritte.

 

Mehr Infos finden Sie auf der Seite Straßenkunst

 
 
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